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Zahlungserleichterugen direkte Bundessteuern und Mehrwertsteuern als Massnahme wegen des Coronavirus

Veröffentlicht am 24.03.2020

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 die Verordnung über den befristeten Verzicht auf Verzugszinsen bei verspäteter Zahlung von Steuern, Lenkungsabgaben und Zollabgaben sowie Verzicht auf die Darlehensrückerstattung durch die SGH (COVID-19-Verzichtsverordnung) per 21. März 2020 in Kraft gesetzt.

Gemäss Artikel 3 dieser Verordnung gilt bezüglich der direkten Bundessteuer Folgendes:
Vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist bei verspäteter Zahlung der direkten Bundessteuer, die in diesem Zeitraum fällig wird, kein Verzugszins geschuldet.
Für alle natürlichen und juristischen Personen wird bei Steuerforderungen (nicht jedoch bei
Bussen oder Kosten) auf die Erhebung von Verzugszinsen verzichtet, wenn die Steuerforderung im Zeitraum zwischen dem 1. März 2020 und 31. Dezember 2020 fällig geworden ist. Der Verzicht auf den Verzugszins ist befristet bis zum 31. Dezember 2020. Dieser befristete Verzicht auf die Erhebung von Verzugszinsen gilt sowohl für Steuerforderungen der Steuerperiode 2020, als auch für Steuerforderungen früherer Steuerperioden, sofern jeweils die Fälligkeit der provisorischen oder definitiven Rechnung im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 liegt. Ebenfalls Anwendung findet diese Regelung für Fälligkeiten gemäss Artikel 161 Absätze 1, 3 und 4 DBG bzw. Artikel 1 der Verordnung vom 10. Dezember 1992 über die Fälligkeit und Verzinsung der direkten Bundessteuer (SR 642.124).


Ferner ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, Zahlungserleichterungen gemäss Artikel 166 des
Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG, SR 642.11) zu gewähren. Ist demnach die Zahlung der Steuern, Zinsen und Kosten oder einer Busse wegen Übertretung innert der vorgeschriebenen Frist für den Zahlungspflichtigen mit einer erheblichen Härte verbunden, so kann die Bezugsbehörde die Zahlungsfrist erstrecken oder Ratenzahlungen bewilligen (vgl. Art. 166 Abs. 1 DBG). Im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen empfiehlt die Eidgenössische Steuerverwaltung eine wohlwollende Behandlung entsprechender Gesuche.

COVID-19-Verzichtsverordnung